Pablo Márquez

wurde 1967 in Argentinien geboren. Dort studierte er zunächst bei Jorge Matínez Zárate und Eduardo Fernández. Später setzte seine Ausbildung in Europa fort, wo er Alte Musik bei Javier Hinojosa studierte und v.a. vom Unterricht bei György Sebök geprägt wurde. Trotz früher herausragender Erfolge bei wichtigen Wettbewerben - im Alter von 20 Jahren gewann er "Radio France" in Paris, "Villa-Lobos" in Rio de Janeiro und die Wettbewerbe in Genf und München - war es vor allem die Fürsprache herausragender Musiker wie Luciano Berio, György Sebök, Hopkinson Smith und Dino Saluzzi, die ihn einer breiteren Öffentlichkeit bekannt machte und seine Karriere in Gang brachte.

Die Reaktionen der internationalen Kritik und des Publikums heben immer wieder v.a. die unglaubliche Bandbreite seines Repertoires und sein sicheres Stilempfinden gepaart mit sprühender Leidenschaft und spontaner Inspiration hervor.

Seine Konzertkarriere hat Pablo Márquez inzwischen quer durch den amerikanischen Kontinent, Europa und nach Japan geführt. Er ist Gast bei den führenden Festivals und in führenden Konzertsälen vom Teatro Colón in Buenos Aires, dem Auditorium du Louvre oder der Cité de la Musique in Paris, dem Herkulessaal in München, der Slovenian Philarmonic Hall in Ljubljiana, der Toranomon Hall in Tokyo, bis zum Grossen Ehrbarsaal in Wien. Er spielte als Solist mit renommierten Orchestern wie dem Orchester des Bayrischen Rundfunks, der Nordwestdeutschen Philharmonie oder den Orchestern von Salta und Mar del Plata in Argentinien.

Eine besondere Leidenschaft gehört der Kammermusik, der er mit Partnern wie dem Flötisten Mauro Caroli, der Cellistin Anja Lechner oder dem Rosamunde Quartett nachgeht. Häufig spielt er mit dem großen Bandoneonisten Dino Saluzzi. Mit dem Ensemble AlmaViva hat er sich speziell der Förderung zeitgenössischer Lateinamerikanischer Kammermusik verschrieben.

Sein besonderes Engagement für zeitgenössische Musik führte zu enger Zusammenarbeit mit führenden Komponisten wie Luciano Berio, Pierre Boulez, György Kurtág, Mauricio Kagel oder Oscar Stranoy und z.B. dem Ensemble InterContemporain.

Inzwischen ist Pablo Márquez Professor an der Musik-Akademie der Stadt Basel und weltweit bei Meisterkursen ein gefragter Lehrer.

http://pablomarquez.free.fr

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